Als wir in Cusco landeten fühlten wir uns alle schlapp und elend. Am Flughafen gab es einen Korb voll mit Cocablätter, von denen man sich 3 Blätter gratis nehmen konnte. Spätestens als wir versuchten, unsere Rucksäcke vom Gepäckband zu nehmen, merkten wir, wie kaputt wir waren. Die Höhe machte uns zu schaffen, Cusco liegt auf fast 3000 Meter Höhe. Ein riesiger Sprung, wenn man von Lima aus kommt, das auf Meereshöhe liegt. Vor 20 Jahren waren wir mit dem Bus zwei Tage lang über die Anden gefahren und konnten uns so an die Höhe gewöhnen. Das war nach einem etwas über einstündigen Flug natürlich nicht der Fall. Wir hatten für die Höhe bereits vorgesorgt und Coca-Globuli besorgt (die es in Deutschland so nicht zu kaufen gibt). Als wir endlich in unserer Wohnung waren, legten wir uns erst einmal alle hin. Die Kinder vertrugen die Höhe am besten, Flo hatte etwas Kopfschmerzen und war schlapp und mir ging es so richtig dreckig. Anstatt, dass es besser wurde, bekam ich großen Schwindel, hämmernde Kopfschmerzen und eine so große Überlkeit, dass ich mich mehrmals erbrechen musste. Ich dachte schon, dass ich es nicht auf Machu Picchu schaffen würde, geschweige denn überhaupt nur einen Schritt aus der Wohnung zu tun. Zum Glück ging es mir am nächsten Morgen besser. Ich hatte jede Menge Cocatee getrunken und Globuli genommen.