Pablo, der spanische Volotär, der seit einem Mpnat im Projekt ist und kurz nachdem wir ankamen, weiterzog, erklärte uns einige Dinge hier. Immer wieder sahen wir an den Straßenlaternen menschengroße Puppen hängen. Dazu gab es viele Schmiererein mit Drohungen an den Mauern. Pablo erklärte uns, dass hier eine Mafiagruppe das Sagen hat und durch diese Maßnahmen, die Menschen hier einschüchtern will. Wer hier nicht den Regeln gehorcht, endet sonst wie die Puppen am Laternenpfahl. Etwas unwohl war es mir ja schon und gleichzeitig war ich froh, hinter den Mauern zu leben. Pablo erzählte auch, dass der Aberglaube hier sehr stark verbreitet sei. Es gibt in La Paz den Hexenmarkt, auf dem man allerlei Dinge kaufen kann. Zum Beispiel Lamaföten. Die werden beim Bau eines Hauses in das Fundament eingegraben, damit sie Glück bringen. Früher (und in ländlichen Gebieten wohl auch noch ab und zu heute) hatte man früher sterbene Menschen einbetoniert. Als Pablo dies erzählte, fühlten wir uns wie auf einem anderen Planeten.