die letzten 30 Tage: noch 25 Tage

Alles wird immer konkreter. Flo hat mit den Jungs das Kinderschlafzimmer ausgemistet und augfelöst. Diesen Raum werden wir nutzen, um einen Teil unserer Sachen einzulagern. Nun wird es auch für die Kinder ganz konkret, dass unsere Abreise näher rückt. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn ich das Zimmer nun ansehe: die Bettgestelle senkrecht an der Wand und die ersten Stapel Kisten daneben.

Abschiednehmen: eine weiterer Meilenstein

Das große Abschiedsfest bei traumhaften Wetter in unserem Garten. Ein wunderbarer, toller und schöner Abend, denn es gibt nichts Schöneres, als von Menschen umgeben zu sein, die man wirklich mag. Mir wurde so richtig bewusst, als ich den Garten voller Freunde und die vielen Kinder sah, wie groß und vielfältig unser Freundeskreis ist.

Zu wissen, dass es Menschen gibt, auf die wir zählen können, mit denen wir so viele schöne Erinnerungen verbinden – das war für mich das größte Geschenk des Abends, neben all den vielen schönen und orginellen Ideen, die für uns ausgedacht wurden. Ich kann sie gar nicht alle aufzählen. Und dabei meine ich nicht nur die Herausforderungen, die wir uns gewünscht haben. Was mich sehr berührt hat, war das Stück Heimat, das unsere Freunde für uns gestaltet hatten. Quasi „Heimat to go“ : Ein bunt mit unseren Namen bemaltes Seidentuch, das für 1000 Zwecke einsetzbar ist (stand sowieso auf unserer Packliste), das leicht wie eine Feder in eine Hand passt und so immer bei Bedarf ausgepackt und verwendet werden kann, wenn wir uns mal heimatlos fühlen. Ich bin wirklich gespannt, wann und wie vielfältig wir es während unserer Auszeit nutzen werden.

Eigentlich wollte ich gar nicht, dass der Abend aufhört, denn es gab noch so unendlich viel zu erzählen, über gemeinsame Erinnerungen und Ideen und Projekte für die Zukunft.

Ein riesengroßes Dankeschön an euch alle, die uns eine so wertvolle Momente geschenkt haben. Ihr seid alle einfach der Wahnsinn!

Ich hasse Abschiede. Früher habe ich mich davor immer gedrückt, weil Abschiednehmen sich für mich so unendlich schwer angefühlt hat. Daher hatte ich vor dem Fest ein wenig Respekt, wie es wohl werden würde. Komischerweise war es für mich ganz ok. Ich denke, dass ich das Thema Abschied gar nicht an mich rankommen lasse, sondern bis zumm letzten Moment warte, dann, wenn das Flugzeug abhebt und ich mir denke: „oh je, was haben wir uns da nur eingebrockt!“

Ich merke diese innere Anspannung dann als starke Kopfschmerzen, die mich gestern vor dem Abschiedsfest fast ausgeschaltet hätten.

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