Unter einer Safari hatte ich mir bislang noch gar nicht soo viel vorgestellt. Ursprünglich dachte ich, dass wir mit einem Guide durch die Gegend fahren müssten. Das ist hier im Kruger Park nicht nötig. Wir übernachteten zuerst im Kunda Maria Camp, das recht weit oben im Norden des Parks liegt. Da wir keine Zeltausrüstung dabei hatten, mussten wir einen Bungalow buchen. In diesem Camp sind das kleine Hütten mit Stroh bedeckt, einem kleinen Tischen vor der Türe und zwei Stühlen. Jedes Zimmer ist für 2 Personen ausgestattet. Wir mussten daher zwei Zimmer nehmen. Im Zimmer ist alles vorhanden, Handtücher, WC, Dusche und ein Wasserkocher. Es gibt eine gemeinsame Outdoorküche, Grillplätze, einen Schwimmingpool… alles tip top ausgestattet. Wir waren wirklich überrascht, dass es hier fast wie in einem normalen Feriendorf aussah, nur dass hier Paviane durchs Camp sprangen und die Mülleimer plünderten, die eigentlich mit einem festen Deckel versehen sind. Da wir von der Safari (und vor allem vom sehr frühen Aufstehen: 4.00 Uhr!) so müde waren, konten wir das drumherum gar nicht so richtig genießen. Wir schauten nur noch kurz in den wunderbaren Sternenhimmel und fielen dann ins Bett.