Wie wir zu tansanischen Sim-Karte kamen

Wir hatten über Uber unseren Taxifahrer kennen gelernt, der uns angeboten hat, dass er auch in den nächsten Tagen so für uns durch die Gegend fahren könnte. Da wir im Hotel kein Wifi hatten und für unser Projekt mit den Massai-Kinder kein Internet haben werden. Da wir in unserem Hotel so weit vom Schuß sind und wir sowieso zum Hafen mussten, um unsere Fährtickets zu kaufen, fragten wir den Taxifahrer, ob er uns zum Hafen fahren und uns beim Kauf einer Sim-Karte behilflich sein könnte. Zuerst warteten wir am Hafen bis Flo die Tickets gekauft hatte. Am Hafen ging es sehr turbulent zu. Wir waren froh, dass es der 1. Januar war, denn so waren die Straßen frei und wir standen nicht im Stau. Dann fragten wir, ob er uns kurz beim Sim-Karten-kauf helfen könnte. Wir parkten im Schatten eines großen Baumes und Flo und der Taxifahrer stiegen aus, um an einem Mini-Straßenstand die Karte zu kaufen. Silas und Cayo waren von der Hitze so erschlagen, sie wollten im Auto bleiben. Ich blieb bei ihnen. Zum Glück waren die Schieben des Autos abgedunkelt, so dass man bei uns nicht wirklich reinsehen konnte. Da saßen wir nun im Schatten, es war dennoch recht heiß und stickig und warteten. Endlich kam Flo wieder und wir besprachen, wie viele Sim-Karten wir nehmen und welches Guthaben. Dann ging Flo wieder mit dem Taxifahrer und dem Sim-Karten-Verkäufer zu einem weiteren Stand, um sich registrieren zu lassen. Das war das Letzte, was ich von Flo gesehen hatte – für die nächsten fast 2 Stunden. Die Kinder und ich unterhileten uns während dieser Zeit über Gott und die Welt und nach eindreiviertel Stunden machten wir uns dann doch Sorgen, ob Flo überhaupt noch kommen würde. Nur war sollten wir tun? Wir wollten gerade darüber beraten, was wir machen, wenn Flo nun nicht mehr auftaucht, als er mit dem Taxifahrer angewackelt kam. Mir fielen tausend Steine vom Herzen. Ursprünglich wollten wir noch auf einen Markt. Wir alle waren jedoch so ko, dass wir nur noch eines wollten: zurück ins Hotel. Was Flo Abenteuerliches beim Sim-Karten-Kauf erlebt, das muss er selbst in einem Blogbeitrag schreiben.

Ohne unseren Fahrer wären wir bzgl. Sim-Karte echt aufgeschmissen gewesen, denn ales löuft hier auf Swahili. So auch die Fragen beim Aufladen: immerhin ist auf Swahili Internet sehr ähnlich, so dass wir dies sofort erkannten. Nun mussten wir nur noch aussuchen, ob wir unsere Daten tagesweise, wochenweise oder pro Monat verbrauchen wollen. Auf diese Weise lernt man Swahili: „wiki“ bedeutet Woche und ist für uns das wichtige Wort beim Aufladen!

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