Unser Hostel in Stone Town hat die perfekte Lage, nur einen Steinschlag vom Markt und der pulsierenden Altstadt entfernt. Hier gibt es jede Menge zu sehen. Tausend verschiedene exotische Obst- und Gemüsesorten, Fleisch, Fisch, Gewürze. Auf dem Vorplatz haben die Leute, die sich keinen Stand leisten können, einfach ein Tuch ausgebreitet und ihr Obst und Gemüse liebevoll zu Türmchen aufgestapelt und jede einzelne Tomate vorher poliert. Ein echter Augenschmaus.
Ich fand hier sogar meine geliebte Guanabana wieder, auf Swahili heißt sie Staferi!
Der Fischmarkt und der Fleischmarkt ist sehr gewöhnungsbedürftig und eher am Morgen zu empfehlen, denn dann stinkt es noch nicht so krass. Vor den Marktständen gibt es käfige und aus Plamblättern geflochtene Körbe, in denen die Hühner zusammengepfercht sind. Weiter hinten werden sie geschlachtet und dann gerupft. Alles live und in Farbe. Für mich ein wenig zu viel des Guten. Während Flo und die Kids die Stände anschauten, wartete ich draußen und überlegte mal wieder sehr ernsthaft, mich wieder vegatarisch zu ernähren.
Am liebsten mag ich die Gewürzstände, was für ein Fest für die Sinne. Es riecht so herrlich nach Nelken, Zimt, Sternanis, ätherischen Ölen,…. An einem der Ständer zeigte uns der Verkäufer verschiedene Arten von Zimt. Sie sahen anders aus, rochen und schmeckten auch ganz anders. Am beeindruckensten fand ich die Stange Zimt, die wir mal halten durften. Sie war ca. 50cm lang. Einfach gigantisch! Hier kann man wirklich in einen Gewürzrausch kommen, so verführerisch sind die Gewürze und Gewürzmischungen. Ich redete mir ein, dass wir ja in Indien noch jede Menge Gewürze kaufen werden und ich mich nun eher zurückhalte.