Matemwe – Inselparadies

Schon nach einem Tag hier in der Lodge haben wir uns wie zu Hause gefühlt und als ob wir schon Ewigkeiten hier wären. Zum einen durch den großzügigen Gemeinschaftsbereich mit Sofas, Tischen, Hängematten und Co. Und dem pudrigen weißen Sandstrand direkt vor der Lodge. Man kann einfach nur dasitzen und dem Dorfleben zusehen. Wie die Fischer morgens mit den Booten rausfahren, die Kühe an den Strand getrieben werden, ja es gibt hier wirklich Kühe und einige Ziegen, die den Tag am Strand verbringen. Dazu noch jede Menge Kinder, die den Tag über am Strand herumspringen und spielen und die Touristen ansprechen, um hallo zu sagen oder um nach Geld zu fragen. Die Kinder hier am Strand gehen wohl nicht zur Schule. Es ist für mich ein wenig schwierig. Einerseits genieße ich diese Inselromantik, der leere Strand, das schöne Meer und dann wiederum wenn man einen Schritt vor die Lodge tritt zum Dorf hin, sieht man in welcher Armut die Menschen hier leben. Da ist es natürlich kein Wunder, dass die Kinder uns manchmal anbetteln. Wir lernen einige „Beachboys“ kennen, junge Kerle, die gut Englisch sprechen und den Touris Touren verkaufen wollen. In der Lodge hat man uns ausdrücklich davon abgeraten, mit den Beachboys Geschäfte zu machen, sie seien niht vertrauenwürdig. Das ist in meinen Augen einfach nur dazu da, dass wir die Touren in der Lodge buchen. Am Strand findet man auch Tansanier in traditionneler Masai-Kleidung, die Armbänder und Ketten und andere Dinge an uns Touris verkaufen wollen. Die meisten der Leute sind wohl keine Massai, dass sieht man schon von weitem an ihrer Statur.

So genießen wir es, bei Flut ein wenig ins super warme Wasser zu gehen. Bei Ebbe ist das Wasser ein gutes Stück weit weg und überall kommen viele, viele Seeigel zum Vorschein. Da ich nicht rund um die Uhr im Wasser sein muss, kann ich damit sehr gut leben und genieße es einfach, in aller Ruhe aufs Meer zu schauen.

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