Kung Fu geht auch anders

Wir fanden für unser Abendessen ein witziges Bistro. Die Tische und Stühle waren alle aus Blechtonnen gemacht, die bunt angestrichen waren. Echt witzig! Die Speisekarte war eine Herausforderung, da wir keine Ahnung hatten, was das alles war. Ich bestellte Tom Yam, da wusste ich immerhin, was auf mich zukam. Da wir neugierig waren, bestellten wir auch einmal Kung Fu. Ich hatte bisher ja immer gedacht, dass wäre eine Sportart und nichts zum Essen – mal wieder ein Beweis dafür, dass Reisen den eigenen Horizont erweitert. Die Tom Yam war der Hammer – super lecker mit einer ganzen Stange Zitronengras und einem großen Stück Ingwer. Was für ein Glück, dass wir uns in Indien bereits an die Schärfe gewöhnt haben und Training in Sachen Schärfe hatten. Kung Fu war dagegen nicht nach unserem Geschmack, Nudeln mit Ei und Muscheln in einer seltsamen Suppe. Zum Glück gab es Frühlingsrollen, da wussten wir, was wir bekamen.

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