Vom Arenal nach Alajuela

Wieder mit dem Auto nun in Richtung San José. Unser letzter Tag in Costa Rica. Das ständige Weiterreisen hat uns ein wenig erschöpft. Wir fuhren durch die Berge an Kaffeeplantagen vorbei nach Alajuela. Dort wollten wir ein wenig bleiben, bevor wir zum Flughafen gehen würden.

An den Straßen stehen immer wieder Leute, die einen kleinen „Stand“ aufgebaut haben, um etwas zu verkaufen. Meist irgendetwas essbares. Litschies, frisches Kokosnusswasser, … und heute auch gekochte Palmfrüchte (schmecken ein wenig wie Süßkartoffeln) und etwas, dass wie ein Brot aussah. Wir fragten den Jungen, der es verkaufte, ob es süß oder salzig wäre. Süß. Das wird mit Honig gegessen. Experimentierfreudig, wie wir sind, haben wir uns eine Packung gekauft.

Im Park von Alajuela haben wir es dann probiert. Es war schlichtweg ein Reinfall. Sehr fettig und fast geschmacksneutral, dazu ein sehr pappiger Sirup. Wir beschlossen einstimmig, die Packung auf der Parkbank liegen zu lassen. Vielleicht freut sich ja ein anderer darüber.

Wir waren eine Zeit auf dem Markt und aßen dort zu Mittag. Das Tamarindengetränk, das ich probierte, war super lecker. Das Gersten-Milchgetränk von Flo, war eine interessante (ziemlich süße) Geschmackserfahrung. Die Kinder bestellten sich einen Ananasshake und gingen lieber auf Nummer sicher.

Während Flo im Park saß, war ich mit den Kindern im Museum der Stadt. Untergebracht in einem schönen Kolonialgebäude. Es wurde die Geschichte Costa Ricas erklärt und wie die Menschen

früher lebten. Der Unabhängigkeitskrieg spielte auch eine große Rolle. Ich stieß an meine Sprachgrenzen als die Kinder ständig irgendwelche Erläuterungstafeln übersetzt bekommen wollten. Ist manchmal auch ganz schön, nur eine grobe Richtung zu verstehen. Im oberen Stockwerk war dann noch eine Ausstellung eines zeitgenössischen Künstlers. Er hat verschiedene Schlangen aus Costa Rica als Skulptur gemacht. Wir fanden dann auch ziemlich schnell die altbekannte Lanzenotter. Und einen wunderschönen Iguana.

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