Der beste Saftladen in Quito

In der Altstadt haben wir einen winzigen Saftladen entdeckt, dessen Hauptgeschäft frisch gepresste und zubereitete Säfte for-to-go sind. Hinter der Saftpresse geht es in den winzigen Raum. Da wir vom Schlendern müde waren, setzten wir uns an einen der beiden Tische (mehr gibt es da nicht) und überlegten uns, was wir denn probieren wollten. Da wir auch Hunger hatten, bestellten wir noch Empanadas. Die Auswahl der Säfte fiel uns schwer. Zum einen war die Auswahl so groß und zu, anderen kannten wir manche Früchte überhaupt nicht.

Das Mädel, das uns bediente hatte eine grenzenlose Geduld und erklärte uns alles bzw. zeigte uns die Früchte. Cayo und Silas waren diesmal konservativ mit Ananassaft. Flo hatte Lust auf Grapefruitsaft, der frisch für ihn gepresst wurde. Ich fand „Tomate de arbol“ (Baumtomate) ganz spannend. Das Mädel meinte, es sei eher süß. Na dann probiere ich doch mal das. Später fand ich heraus, dass Baumtomate auch Tamarillo heißt und recht viel Vitamin C enthält.

Als das Glas mit dem orangefarbenen Saft auf dem Tisch stand musste ich es gleich probieren. Schmeckte frisch, nicht zu süß und etwas herb. Nicht schlecht aber dem Vergleich zu meiner Guanabana konnte sie nicht standhalten. Die Jungs waren mächtig hungrig, so dass es eine zweite Runde Empanadas gab und für die Jungs noch eine Runde Saft. Cayo probierte diesmal Mora, das ist die Andenbrombeere. Sie ähnelt unsere Brombeere. Die Beeren sind jedoch größer, fester und aromatischer. Als ich den Saft bei Cayo probierte, wusste ich, dass dies eine meiner neuen Lieblingsfrüchte sein wird. So etwas von lecker und aromatisch.

Statt einen weiteren Saft zu trinken, musste ich unbedingt den Rührkuchen auf der Theke probieren. Selten habe ich einen so leckeren saftigen Orangenkuchen gegessen. Himmlisch! Keine Torte kann diesem Kuchen das Wasser reichen.

 

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