Als wir an den Strand gingen, war für Cayo klar, dass er heute ein Gehege für die Einsiedlerkrebse bauen wollte. Eifrig begann er eine Burg für sie zu bauen, während Silas noch in den Wellen tobte. Später gesellte er sich hinzu und gemeinsam wurde aus dem anfangs einfachen Gehege ein immer größer werdendes Wonderland für die Einsiedlerkrebse. Verschiedene Bereiche wurden abgeteilt und mit Hilfe von Stöckchen wurde eine dreidimensionale Landschaft geschaffen, die die Einsiedelerkrebse gleich in Beschlag nahmen. Es tummelten sich fast 30 Krebse in dem riesigen Gelände.
Tom, ein französischer Junge, kam dazu und so wurde nun zu dritt mit voler Begeisterung weitergearbeitet. Am Ende half auch seine kleine Schweter beim Bau mit. Um die Einsiedlerkrebse nicht jeden einzeln in das Gehege zu tragen, nahm Silas eine leere Kokosnuss als Tornister. Wie die Kids da mit den Kokosnüssen rumliefen und Einsiedlerkrebse smmelten erinnerten sie mich stark an Robinson Crusoe. Um auch Schatten und Versteckmöglichkeiten zu haben, machten die Kinder aus Palmblättern einen Unterschlupf für die Tiere. Wir Erwachsenen waren wirklich beeindruckt, was die Kinder da in den Stunden geschaffen haben. Slebst einen Tag später, als die Flut schon einmal am Gehege war, stand es immer noch. Die Einsiedelerkrebse hatten zwar den Ausgang, den die Kinder am Abend extra gebuddelt haben, für sich genutzt und die Freiheit gesucht, das Bauwerk hatte jedoch Bestand. Ich bin echt gespannt, was davon noch übrig ist, wenn wir wieder am Strand sein werden. Mal sehen, was den Kids diesmal als Idee einfällt.
Über die Kinder haben wir Franck und Jennifer kennengelernt, eine französische Familie, mit der wir uns hervorragend verstanden. Tom ist etwas jünger als Cayo, die beiden haben sich belndend verstanden. Wir werden sicher in Kontakt bleiben und haben uns über ihre Reisetipps für Tansania gefreut. Die beiden haben noch bevor sie Kinder hatten, Afrika mit dem Auto in 1,5 Jahren durchquert.