So langsam macht sich esstechnisch ein wenig das Heimweh breit.
Tortillas sind ja schön und gut aber nur Tortillas oder dieses lapprige Papptoastbrot, das ist auf die Dauer deprimierend.
Als ich es satt hatte, weiterhin diese Pappe zu essen, kam ich auf die kreative Idee, die Toasts einfach in der Pfanne zu toasten und siehe da – es hat tatsächlich funtioniert! Wir stürzten uns auf die Toasts und genossen sie schlicht mit Butter. Die Bohnenpaste und Tomaten sind auch ganz lecker dazu. Auf Wurst haben wir großzügig verzichtet, die schmeckt hier nämlich sehr eigenwillig.
Da wir mal wieder so richtig was heimatliches auf dem Teller haben wollten, gab es neulich Pfannkuchen. Das ideale Heimweh-Gericht, denn die nötigen Zutaten gibt es fast in jedem Land. Die Pfannkuchenmacherei war recht abenteuerlich, da wir hier keine Schüsseln haben. So habe ich den Teig in zwei Suppentellern mit Hilfe einer Gabel angerührt – man wird eben erfinderisch in der Not.
Cayo meinte strahlend nach dem ersten Pfannkuchen: „Ich bin schon nach einem satt. Die schmecken so gut, als wären es zwei!“ (Ganz nach Tom und das Marmeladenbrot mit Honig)