Am letzten Tag hier in Uvita zeigten sich zum Abschied nochmals jede Menge Tiere. Neulich hatten wir bereits in der Dämmerung eine schwarze Schlange über den Schotterweg anmutig schlängeln sehen. Diesmal war es jedoch viel besser. Ein paar Meter neben Flo machts es plötzlich plumps und Silas erkannte als erster, dass eine quietschpalmengrüne Schlange von der Palme gefallen war, die dann munter vor sich hinschlängelte. Sie hatte es überhaupt nicht eilig und stellte sich sogar auf. Wir hatten Zeit genug, um ein Handy zum Fotografieren zu holen. Echt der Hammer. Zum Glück war das am letzten Tag, da ich mich danach unter den Palmen nicht mehr wirklich so wohl fühlte.
Fünf Minuten später begegnete uns ein braune Frosch im Sand, der uns mit großen Augen anschaute und einfach sitzen blieb.
Die Kinder hatten zum Abschied nochmals ein riesiges Einsiedlerkrebsgehege gebaut und von zwei amerikanischen Kindern Hilfe bekommen, die eifrig Einsiedelerkrebse in Kokosnüssen als Tornister herbeischafften. Was für eine Vielfalt an Einsiedelerkrebsen da alles versammelt war. Es wuselte nur so.
Zum Abschluss kam dann noch die Krönung. Als ich mit Cayo die geteerte Hauptstraße entlangspazierte, überquerte in einer Seelenruhe ein Monstrum von Eidechse, bestimmt über einen Meter groß, die Straße. Und dann mit einem Reisensatz war sie auf dem Baum. Unglaublich.
