Nachdem wir bei unserer Ankunft in Nairobi kurzfristig obdachlos waren, freuten wir uns ein Loch in den Bauch, als wir vor unserer neuen Heimat für 1 Woche standen. Ein ganzes Haus nur für uns alleine! Wie toll! Die letzten Wochen hatten wir immer ein gemeinsames Zimmer und in Arusha war es zwar etwas größer, jedoch ohne Küche und mit einem eher „afrikanischen“ Standard. Nun haben wir so viel Platz wie noch nie auf unserer Reise. Wir genießen es, in unseren eigenen 4 Wänden zu sein und einfach mal auszuspannen. Das war echt nötig. Ein kleiner Wehrmutstropfen gibt es. Hier in Nairobi sind wir in einem abgeschlossenem Häuserblock, um den eine Mauer mit Elektrozaun ist und ein Wachmann am Eingang. Ein wenig wie in Südafrika als wir im Bankenviertel wohnten. Für mich ist das immer wieder befremdlich, wenn ich aus „unserem Viertel“ hinausgehe. Da wird mir wieder bewusst, wie groß die Schere hier zwischen Arm und Reich ist.