Erster Kontakt zu der anderen Welt Kenias

Als wir mit dem Uber-Auto zum Elefantenwaisenhaus fahren, nimmt der Fahrer wegen des vielen Berufsverkehrs (eigentlich ist in Nairobi immer Stau!!) eine andere Route. „Ich fahre durch Kibera“, meint er. Uns sagt das erst einmal nichts. Als wir nachfragen, erfahren wir, dass Kibera eines der größten Slums in Afrika ist. Draußen regent es und ich bin froh, dass die Fenster geschlossen sind. Etwas unheimlich ist mir schon. Slum! Das hört sich bedrohlich für mich an. Ich schaue aus dem Fenster und sehe viele ärmlichen Wellblechhütten, viele Kinder, Dreck, Müll, brennender Müll, …. Ich muss zugeben, dass ich froh bin, als wir wieder auf der Autobahn in Richtung Waisenhaus sind. Ich habe mir vorgenommen, zu Hause einmal nachzuschauen und mehr über Kibera zu erfahren.

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