Nachdem wir auf unserer Reise alle nur denkbaren Transportmöglichkeiten benutzt haben und wissen, dass Reisen ganz schln anstrengend sein kann (bspw. im voll beladenen Bus ohne AC durch die holprigen Straßen Nepals…) freuten wir uns nun auf eine ganz andere Erfahrung. Die Fahrt mit dem Hhichgeschwindigkeitszug Shinkansen. Schon das Äußere erinnert mehr an ein Flugzeug als an einen Zug. Wenn die Shinkansenzüge an den Lokalbahnhöfen durchrauschen, so hat man das Gefühl, dass sie geradezu an einem vorbeifligen würden.
Wir haben uns einen Japan Rail Paß gegönnt, um durch Japan zu reisen – uns zwar auf die schnelle Art. Wir stiegen in der nächstgelegenen Shinkansenhaltestelle ein (Odawara) und dann konnte das Abenteuer beginnen. Am Gleis sind auf dem Boden Aufkleber mit der entsprechenden Wagennummer angebracht. Hier hat man sich in einer Reihe aufzustellen, so dass man zügig in den Shinkansen einsteigen kann, denn der hält nur wenige Minuten. Ich war überrascht, wie lange die Shinkansenzüge sind. So lange sind in Deutschland nicht einmal die Bahngleise!
Am Bahnsteig sahen wir viele Touris. Die meisten waren in einer Reisegruppe unterwegs. Für uns ist es ein wenig seltsam, so viele Touris auf einem Fleck zu sehen.
Als der Zug hereinfuhr, stellten wir uns in der Reihe an, um dann einzusteigen. Die Sitze Innen sind sehr geräumig. Man hat viel mehr Platz als bei den deutschen Zügen. Kaum waren wir im Zug, fuhr er auch schon los. Hier in Japan sind die Züge wirklich pünktlich!
Als er dann losfuhr, bekamen wir einen Eindruck von der Schnelligkeit. Mit 300km die Stunde rast ganz Japan an einem vorbei. Es fühlt sich wirklich so an, als ob man im Flieger sitzt. Der Shinkansen fährt auf der ganzen Strecke fast volles Tempo, so dass wir recht schnall in Shin-Osaka ankamen. Von dort aus stiegen wir in den nächsten Shinkasen nach Hiroshima um. So bequem und schnell waren wir bislang noch nie unterwegs gewesen.